09. Nov. 2019
Das Entnehmen von Wasserproben auf der Meteor nahe des Äquators..

Das Entnehmen von Wasserproben auf der Meteor nahe des Äquators.

#4: Wasserproben in den Tropen und der Antarktis - Ein Beitrag von André Lopes Brum

Auf einem Forschungsschiff zu sein ist nicht immer einfach. Auf dem Deck kann es bei der Arbeit entweder zu heiß, zu kalt oder sogar zu gefährlich sein. Ein Teil unserer täglichen Arbeit auf der FS METEOR ist das Sammeln von Wasserproben von den Niskinflaschen, die an den Verankerungen in unterschiedlichen Wassertiefen angebracht sind.

Während der Ausfahrt M159 navigiert die METEOR nur in tropischen Breitengraden mit warmen Lufttemperaturen und einer Ozeanoberflächentemperatur von 25 Grad Celsius. In den tieferen Regionen beträgt die Temperatur circa 1 Grad Celsius. In dieser warmen Umgebung ist das Einsammeln von Wasserproben eine leichte Aufgabe, denn wenn man währendessen nass wird, wirkt das Wasser aus den Niskinfalschen erfrischend.

Das Entnehmen von Wasserproben in der Antarktis.

Bild: André Lopes
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Das Entnehmen von Wasserproben in der Antarktis.

Bild: André Lopes

Ist man allerdings auf einem Forschungsschiff, das in die Antarktis fährt, ist das Einsammeln von Wasserproben nicht so angenehm. Die Lufttemperatur des Antarkitschen Kontinents fluktuiert zwischen -5 Grad und 5 Grad Celsius. Bei diesem Wetter ist es nicht so erfrischend, wenn man durch das Wasser aus den Niskinflaschen nass wird. Wenn die umliegenden Temperaturen schon sehr niedrig sind, lässt der starke Wind an Deck die Lufttemperatur noch weiter abfallen. Daher ist nass werden das letzte was du bei 0 Grad Celisus und starkem Wind an Deck möchtest.


Die Blogeinträge der FS METEOR gibt es ebenfalls unter: https://www.oceanblogs.org/m159/