24. Jan. 2019
Morten und Hagen bei Sicherheitseinführung. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Morten und Hagen bei der Sicherheitseinführung.

Der erste Tag auf See startet für das junge Team der Expedition POS531 mit den ersten Bewährungsproben: Was tun im Notfall oder wie gegen die Seekrankheit ankämpfen?

Am Morgen des 18. Januar 2019 ist es endlich soweit. Die FS Poseidon setzt ihre Segel (metaphorisch, denn das Schiff wird mit einem Dieselmotor angetrieben) und verlässt den sicheren Hafen von Las Palmes de Gran Canaria, begleitet von einem Schiffslotsen. Das Schiff nimmt seinen Kurs Richtung West Sahara bei Wind und bis zu zwei Meter hohen Wellen auf, zunächst noch mit Sicht auf einige andere Schiffe und die langsam kleiner werdende Küste Gran Canarias.

Der Lander des Tauchroboters LanceALot auf dem Deck der Poseidon.

Der Lander des Tauchroboters LanceALot auf dem Deck der Poseidon.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
LancALot dient der Crew als eine Art Hilfs­wis­sen­schaft­ler, der den Mee­res­bo­den un­ter­sucht.

LancALot dient der Crew als eine Art Hilfs­wis­sen­schaft­ler, der den Mee­res­bo­den un­ter­sucht.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
Notfall auf Probe: Hagen im Überlebensanzug.

Notfall auf Probe: Hagen im Überlebensanzug.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
Lennart im Sonnenuntergang.

Lennart im Sonnenuntergang.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
Hannah, Morten, Hagen, Steffen, Jan-Hendrik und Jana bei der wissenschaftlichen Besprechung.

Hannah, Morten, Hagen, Steffen, Jan-Hendrik und Jana bei der wissenschaftlichen Besprechung.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
Der Sonnenuntergang vor Afrika.

Der Sonnenuntergang vor Afrika.

Bild: MARUM/Univ. Bremen
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Der Lander des Tauchroboters LanceALot auf dem Deck der Poseidon.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

LancALot dient der Crew als eine Art Hilfs­wis­sen­schaft­ler, der den Mee­res­bo­den un­ter­sucht.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

Notfall auf Probe: Hagen im Überlebensanzug.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

Lennart im Sonnenuntergang.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

Hannah, Morten, Hagen, Steffen, Jan-Hendrik und Jana bei der wissenschaftlichen Besprechung.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

Der Sonnenuntergang vor Afrika.

Bild: MARUM/Univ. Bremen

Um mit den Sicherheitsvorschriften vertraut zu werden, gibt der zweite Offizier uns eine Unterweisung, welche unter anderem aus einem Probealarm, bei dem die gesamte Schiffsmannschaft anzutreten hat, und aus dem Anziehen des Überlebensanzugs innerhalb von nur zwei Minuten besteht.

Schon während der Sicherheitsunterweisung leiden die ersten Teammitglieder unter dem starken Wellengang und sind gezwungen, an der frischen Luft an Deck zu bleiben. Seekrankheit wird von nun an eines der Dinge sein, das stetig in unseren Köpfen präsent ist. Helfen wird hier nur ein gefüllter Magen, frische Seeluft und Medikamente. Auch Ablenkung hilft. Der Blick auf die endlos erscheinende See lässt einen das flaue Gefühl im Magen kurz vergessen, und beim Anblick der untergehenden Sonne fängt man an, die Fahrt so richtig zu genießen.

Sören und Kai hingegen lenken sich mit der Vorbereitung des hochtechnischen Landers ab. In mühevoller Kleinstarbeit müssen kleine bis große Geräte angeschraubt, justiert und programmiert werden. Nach einem gehaltvollen Abendbrot treffen sich alle Mitglieder zur Teambesprechung. Hier werden die Einsatzorte und alles Wichtige für die kommenden Tage besprochen.

Von Bord grüßt die gesamte Besatzung!