Geozahl des Tages

Die Erde ist voller Fakten: Unter der „Geozahl des Tages“ erscheint täglich etwas Wissenswertes aus der Geowelt – kompakt zum Merken und Weitererzählen.

6000

… Trillionen Tonnen wiegt unsere Erde. Ganz genau sind es 5.974 x 10^24 Kilogramm. 

2.850

… Kilometer dick ist der Erdmantel durchschnittlich. Er bildet die mittlere Schale im Inneren der Erde.

3,8

… Zentimeter größer wird der Abstand von der Erde zum Mond pro Jahr. Der Abstand wird seit der ersten Mondexpedition im Jahre 1969 per Laserstrahl (Lidar) vermessen.

89,2

… Grad Celsius Minustemperatur wurden einst in Wostok in der Antarktis gemessen. Damit ist Wostok noch vor Russland der kälteste Ort der Welt. Zum Vergleich: Die niedrigste gemessene Temperatur in Deutschland betrug 45,8 Grad Celsius Minustemperatur.

35

… Prozent der Erde besteht aus Eisen. Das meiste davon sitzt im Erdkern, der zu über 85 Prozent aus heißem, flüssigen Eisen besteht. Ob das Innere unseres Planeten Temperaturen von 5.000 oder sogar 6.000 Grad Celsius erreicht, ist noch ungeklärt.

40

… Meter breit ist die engste Stelle des Euripos, der schmalsten Meerenge der Welt. Er trennt die Insel Euböa vom griechischen Festland. Aufgrund ihrer strategischen und wirtschaftlichen Bedeutung waren Meerengen immer schon stark umkämpft.

5

… Prozent des Meeres sind laut Wissenschaftlern erst erforscht. Sie schätzen, dass sie erst am Ende des 21. Jahrhunderts circa 95 Prozent aller im Meer lebenden Arten von Tieren und Pflanzen gefunden haben werden.

1.637

… Meter Tiefe misst der Baikalsee in Russland, der als der tiefste See der Welt gilt. Er ist gleichzeitig auch der wasserreichste und älteste Süßwassersee. Zwei Drittel der dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sind endemisch.

1

… Erde bevölkert die Menschheit. Der globale Verbrauch überstieg allerdings bereits im Jahr 2013 ihre Ressourcen um 68 Prozent. Für ein nachhaltiges Wirtschaften wären also 1,7 Erden vonnöten - für den Bedarf von Europa sind es umgerechnet gar drei.

2070

… Meter würde der Mount Everest noch immer unter der Wasseroberfläche liegen, würde man ihn in den Marianengraben stellen.

10

… Länder durchfließt die Donau auf ihrem Weg vom Schwarzwald ins Schwarze Meer – so viele wie kein anderer Fluss auf der Erde. Nach der Wolga ist sie der zweitlängste und, gemessen an ihrem Volumenstrom, zweitgrößte Fluss Europas.

900

… bis 1200 Grad Celsius heiß sind Magmen bei ihrem Austritt in der Regel. Erkaltet SiO2-armes Magma an der Erdoberfläche oder im Ozean beim Austritt, entsteht Basaltlava. Es ist das Gestein mit der größten Verbreitung, so bestehen nahezu alle tiefen Ozeanböden aus Basalt.

955

… Meter misst der Silberberg im Bayerischen Wald. Trotz der bescheidenen Höhe gehört er mit seinem felsigen Doppelgipfel zu den markantesten Bergen der Umgebung und bietet etwa 14 verschiedene Arten von Fledermäusen in tausenden Exemplaren ein Winterquartier.

5

… Milliarden Jahre ist es her, dass unser Sonnensystem aus Sternenstaub entstand. Damals verklebte die Hitze der Sonne diesen Staub, so dass immer größere Gesteinsbrocken entstanden. Aus ihnen entwickelten sich nach einer Kollision auch Erde und Mond.

1784

… zog es Johann Wolfgang von Goethe, angetan von der besonderen Geologie, zur sagenumwobenen Teufelsmauer. Die Sandsteinwand im nördlichen Harzvorland ist nicht nur Mittelpunkt einiger alter Mythen, sondern dient auch heute noch vielfach als Filmkulisse.

2

... Millimeter pro Jahr wachsen die Alpen in der Schweiz und in Frankreich. Grund dafür sind die schrumpfenden Gletscher, die in der Eiszeit 500-mal schwerer auf den Alpen lasteten als heute. Von der Last befreit heben sich die Alpen bis heute, sie federn quasi zurück.

65.000.000

…Jahre ist es her, dass Dinosaurier die Erde bevölkerten. Doch noch heute treffen wir beinahe täglich auf ihre direkten Nachfahren: Unsere heutigen Vögel weisen viele Ähnlichkeiten mit dem Archaeopteryx auf, ein Nachfahre kleiner Dinosaurier, der in der Zeit des Jura lebte.

0,04

…Grad Celsius wärmer sind die Ozeane heute als noch vor 60 Jahren. Der Wert ist deshalb so gering, weil die tieferen und mittleren Meeresschichten sehr viel kälter sind als das Oberflächenwasser: Direkt an der Oberfläche haben sich die Meere schon um durchschnittlich 0,6 Grad Celsius erwärmt.