18. Jun. 2020
Vom 24. bis 26. Juni 2020 werden auf dem IAMO Forum 2020 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Fragen zur Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörtern.

Vom 24. bis 26. Juni 2020 werden auf dem IAMO Forum 2020 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Fragen zur Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörtern.

Nicht nur in der EU, sondern auch in den eurasischen Transformationsländern beginnen digitale Technologien Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsysteme grundlegend zu verändern. Dies bietet neue Möglichkeiten für effizientere, wettbewerbsfähigere und nachhaltigere Lebensmittelwertschöpfungsketten. Angesichts des rapiden technologischen Wandels müssen für eine erfolgreiche digitale Transformation unterstützende rechtliche Rahmenbedingungen und Infrastruktur geschaffen, Humankapital bereitgestellt sowie das Vertrauen von Konsumenten und Produzenten gewonnen werden. Vor diesem Hintergrund werden vom 24. bis 26. Juni 2020 auf dem IAMO Forum 2020 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Fragen zur Digitalisierung der Agrar- und Ernährungswirtschaft erörtern.

Das IAMO Forum 2020 mit dem Titel "Digital transformation – towards sustainable food value chains in Eurasia" hat zum Ziel, Forschung, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik miteinander zu vernetzen und die Debatte über ökonomische, soziale, ökologische und institutionelle Aspekte der digitalen Transformation von Lebensmittelwertschöpfungsketten zu fördern sowie Lösungen für Probleme aufzuzeigen. Der geographische Fokus liegt auf Europa, Zentralasien und China einschließlich regional vergleichender Studien.

Der erste Konferenztag (24. Juni 2020) wird sich aus wissenschaftlicher Sicht mit den neuesten digitalen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Agrarmärkte und das Lebensmittelsystem befassen. Der zweite Tag (25. Juni 2020) wird die Vorteile und Herausforderungen der Implementierung neuer Technologien aus unternehmerischer Perspektive beleuchten. Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion am dritten Konferenztag (26. Juni 2020). Hier werden national und international anerkannte Gäste aus Wissenschaft, Zivilorganisationen, Agrarindustrie und Politik über geeignete Voraussetzungen und Strategien einer nachhaltigen digitalen Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutieren. Im Sinne der Beteiligung der jungen Generation an gesellschaftlich so relevanten Themen ist eine interaktive Vorlesung für Schulkinder zum Thema "Bits, Bytes & Burger?! Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion" im Anschluss an die Podiumsdiskussion vorgesehen.

Das IAMO Forum wird gemeinsam vom IAMO, der Agriculture and Food Global Practice of the World Bank, der Kyiv School of Economics, der Tashkent State Agrarian University, der Higher School of Economics Moscow, der Faculty of Agriculture of the University of Belgrade und Institute of Agricultural Economics and Development, Chinese Academy of Agricultural Sciences, organisiert. Finanzielle Förderung erhält die Veranstaltung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Rentenbank und der Stadt Halle (Saale).


Quelle: Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)