Kurzname: FS SONNE (SO 195)
Projekt: TOTAL: (A) Untersuchung zum seismischen Risikopotential verursacht durch Erdbeben in Subduktionszonen (B) Wärmestromdichtemessungen an der Tonga Subduktionszone
Laufzeit: 01.04.2007 bis 30.06.2010
Koordination:
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    Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Dynamik des Ozeanbodens
    Wischhofstr. 1-3
    24148 Kiel

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    Fachbereich Geowissenschaften, Meerestechnik und Sensorik
    Klagenfurter Straße
    28359 Bremen
Programm: Programm Meeresforschung der Bundesregierung (1993)
Themenschwerpunkt: Geologische Prozesse der kontinentalen und ozeanischen Lithosphäre
Ziele:

Ziel der Untersuchung ist das bessere Verständnis der Prozessabläufe bei der Erdbebenentstehung und -häufigkeit an der Subduktionszone entlang des Kermadec Bogens. Im Detail soll mit Hilfe eines Netzwerks von Ozeanboden-Seismometern die vermutete seismogene Kopplungszone im Bereich der Subduktion des Louisville Rückens unter dem Kermadec Bogen untersucht werden. Seismogene Kopplungszonen sind Bereiche in Subduktionszonen, an denen über lange Zeiträume Spannungen aufgebaut werden, die dann zu großen Erdbeben führen können, die in bewohnten Gebieten entsprechend schwerwiegende Auswirkungen haben können. Diese Zonen sind weltweit bisher nur unzureichend untersucht.

Diese Untersuchungen sind prinzipiell dazu geeignet, Aussagen zum Gefährdungspotential an aktiven Subduktionszonen zu treffen. Damit sollen sie zu einem besseren Verständnis der Vorgänge bei der Erdbebenentstehung und evtl. zur Durchführung von Präventivmaßnahmen in Erdbebengebieten beitragen. Die Kombination von Seismologie und Wärmestromdichtemessungen können außerdem die Kenntnisse über den Aufbau der ozeanischen Kruste in diesem Gebiet verbessern.

Der Fahrtbericht wird als Hardcopy bei der Technischen Informationsbibliothek in Hannover vorliegen und die Wochenberichte der Forschungsfahrt finden sich auf der Internetplattform des FS SONNE (BGR).