Kurzname: WTZ Südliches Afrika - SPACES - GeoArchives
Projekt: WTZ Südliches Afrika - SPACES: GeoArchives – Signals of Climate and Landscape Change preserved in Southern African GeoArchives
Laufzeit: 01.07.2013 bis 30.06.2016
Koordination:

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Technische Universität München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2
85354 Freising-Weihenstephan

Projektpartner:
Programm: BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (2009)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit dem südlichen Afrika
Ziele:

Das Verbundprojekt GeoArchives wird im Rahmen des Programms "SPACES" (Science Partnerships for the Assessment of Complex Earth System Processes) gefördert. In dessen Mittelpunkt steht die Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationsprojekten die zur Formulierung wissenschaftsbasierter Managementempfehlungen für die Region Süd­liches Afrika beitragen sollen, um langfristig eine nachhaltige Nutzung und den Erhalt von Ökosystemdienstleistungen zu sichern. Im SPACES-Programm werden intensive wissenschaftliche Kooperationen mit Partnereinrichtungen in Namibia und Südafrika angestrebt.

Klimatische Veränderungen führen insbesondere im Verbund mit dem Überschreiten des Tragfähigkeitspotentials von Landschaften unmittelbar zur Mobilisierung und Umlagerung von Sedimenten. Sedimentarchive sind eine wesentliche Datenquelle zur Validierung prognostischer Modellansätze, da sie einer ständigen Veränderung im Zuge klimatischer Varia­bilität unterliegen. Insbesondere die Interpretation der sedimentären Abfolge gibt wichtige Hinweise auf Art, Richtung und Intensität der verschiedenen Prozesse. Hierfür wurden hoch auflösende Geoarchive (Hänge, Schuttfächer/ Schwemmkegel, Terrassen, Lagunen und Pfannen) unterschiedlicher Regionen und Ablagerungsbereiche ausgewählt, die die jüngste Vergangenheit dokumentieren. Zugleich ermöglicht die Fernerkundung auf Grundlage geochemischer und physikalischer Parameter die direkte und indirekte Analyse von Sedimenten, Böden und Landschaftsformen auf unterschiedlichen Skalen.

Die Untersuchungsgebiete des Projektes befinden sich a.) im Bereich des Zusammenflusses von Molopo und Oranje, b.) im Unterlauf des Molopo (SW Kalahari; Bereich des Zusammenflusses von Auob und Nossob), c.) im Tsauchabtal (Namib, Große Randstufe) und d.) an der Skelettküste Namibias.

Am Projekt GeoArchives sind die TU München, das GeoForschungsZentrum Potsdam und Senckenberg am Meer Wilhelmshaven beteiligt. Die Projektbeteiligten arbeiten eng mit der University of Cape Town und der University of Namibia zusammen.

Projektwebseite:

Weitere Informationen sind der Projektwebseite der TU München zu entnehmen.