Kurzname: Korallenriffe
Projekt: Dynamik und wechselseitige Verknüpfung der Prozesse in Korallenriffen, tropischen Seegraswiesen und der Wassersäule: Resilienz von Korallenriffen gegenüber von Störungen | Genexpressions- und Populationsanalysen von Korallenrifforganismen mit Hilfe molekulargenetischer Marker | Einfluss von Störungen auf die Funktion von tropischen Seegraswiesen und deren Stoff- und Organismenaustausch mit benachbarten Korallenriffen
Laufzeit: 01.09.2007 bis 31.08.2010
Koordination:

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Zentrum für Marine Tropenökologie Bremen
Fahrenheitstrasse 6
28359 Bremen

Projektpartner:
Programm: Programm Meeresforschung der Bundesregierung (1993)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Indonesien
Ziele:

Indonesien hat die weltweit artenreichsten Korallenriffe und Seegraswiesen. Durch die hohe Bevölkerungsdichte entlang der Küsten, die traditionell enge Verflechtung der Bevölkerung dieses 17.000 Inseln umfassenden Landes mit dem Meer und der damit einhergehende starke Nutzung der Meeresressourcen sind Seegraswiesen und Korallenriffe starken Veränderungen ausgesetzt.

Im Rahmen des Verbundprojektes an dem deutsche und indonesische Wissenschaftler zusammenarbeiten soll die Funktion von tropischen riffgebundenen Küstenökosystemen an Hand eines Modellgebietes charakterisiert und der Stoff- und Organismenaustausch zwischen Korallenriff und Seegraswiese quantifiziert werden. Durch gezielte Feld-Experimente werden künstliche Störungen erzeugt, die den anthropogenen und natürlichen Stressoren im Gebiet entsprechen. Anhand dieser Experimente soll erfasst werden, wie das Ökosystem als Ganzes auf eine spezifische Störung reagiert und wie sich dadurch der Austausch von gelösten und partikulären Stoffen sowie von Organismen zwischen Korallenriff und benachbarten Seegraswiesen verändert.