Kurzname: WTZ Israel - Metatranscriptomic
Projekt: WTZ Israel: Angewandte Metatranscriptomic zur Bewertung von Auswirkungen des Temperaturanstiegs und der Meerwasserversauerung auf Küstenplankton im östlichen Mittelmeer und Roten Meer
Laufzeit: 01.02.2012 bis 31.01.2015
Koordination:

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Universität Freiburg, Institut für Biologie III (AG Genetik & Experimentelle Bioinformatik)
Schänzlestr. 1
79104 Freiburg

Projektpartner:

Bar-Ilan Universität Ramat Gan [Israel]

Programm: BMBF Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (2009)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftliche-technische Zusammenarbeit mit Israel | Klimafaktor Ozean
Ziele:

In diesem Kooperationsprojekt sollen die kombinierten Effekte steigender Wassertemperaturen und Nährstoffkonzentrationen bei sinkenden pH-Werten auf die küstennahen mikrobiellen Lebensgemeinschaften entlang der durch den Menschen beeinflussten Küsten im östlichen Mittelmeer und nordöstlichen Roten Meer untersucht werden. Die Arbeitshypothese ist, dass regulatorische Kontrollmechanismen dazu beitragen, wie marine Planktongemeinschaften auf regionale und globale Veränderungen reagieren und dass die Identifikation dieser Mechanismen eine Voraussage über zukünftige Veränderungen dieser Populationen ermöglicht. Dieses Projekt wird zu neuen Einblicken in die Anpassungsfähigkeit küstennaher mikrobieller Populationen im Angesicht des Klimawandels führen.

Derartige Kenntnisse sind als Grundlagen für die Erarbeitung von Strategien zur Anpassung an den Klimawandel notwendig.

In Zusammenarbeit mit zwei weiteren Kooperationsvorhaben sind die Forschungen dieser deutsch-israelischen Projekte auf die Zukunftsvorsorge gerichtet. Es werden Fragen und Probleme aufgegriffen, die im Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung zu Globalen Umweltveränderungen von 2006 mit dem Titel "Die Zukunft der Meere - zu warm, zu hoch, zu sauer" als besonders gravierend benannt und auch im "Positionspapier für eine kohärente deutsche Forschungsstrategie zum Globalen Wandel" des Nationalen Komitees für Globale Change Forschung" herausgestellt werden.

Die geplanten Arbeiten leisten Beiträge zu der "Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung", insbesondere im Hinblick auf darin formulierte Zielrichtung "Internationale Verantwortung übernehmen und globale Herausforderungen bewältigen".