Kurzname: KALMAR
Projekt: KALMAR I und II: Vulkanische und magmatische Entwicklung der Kamtschatka-Aleuten-Triple-Junction in Raum und Zeit
Laufzeit: 01.10.2006 bis 31.12.2011
Koordination:

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Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Ozeanzirkulation und Klimadynamik
Wischhofstr. 1-3
24148 Kiel

Projektpartner:
Programm: BMBF Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (2009)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Russland
Ziele:

Das Verbundprojekt KALMAR hat die Untersuchung des Aleuten-Kamtschatka-Kurilenbogens im Hinblick auf Klimarelevanz (z. B. Vulkanismus, ozeanographisch-physikalische Gegebenheiten) und Gefährdungspotential (Erbeben, Vulkanismus) zum Ziel.

Im Rahmen des Verbundprojektes werden die vulkanische und magmatische Entwicklung der Kamtschatka-Aleuten Region und die Klimarelevanz von Großeruptionen untersucht. Die Ursachen für die Zunahme der vulkanischen Aktivität und die Auswirkungen der aktivsten Vulkane der Erde auf das lokale und globale Klima sollen charakterisiert werden. Die Untersuchungen liefern zum Einen Informationen über das Gefährdungspotential von aktiven Plattenrändern in Zusammenhang mit erhöhter Erdbebentätigkeit und Vulkanausbrüchen, zum Anderen werden die Ergebnisse des Verbundprojektes Hinweise auf die Auswirkungen von Eruptionen auf das globale Klima geben.

Ein weiterer Schwerpunkt des Verbundvorhabens liegt auf der Untersuchung zur Rekonstruktion der Klima- und Umweltentwicklung basierend auf Alter und Zusammensetzung der Sedimente des Nachikinsky-Maar (westliche Ozernoy-Halbinsel), um regional übergreifend Aussagen zu Paläoumweltbedingungen zu treffen.