Kurzname: CLIENT II – DAMAST
Projekt: CLIENT II – DAMAST: Technologien für den sicheren und effizienten Betrieb von Wasserreservoiren
Laufzeit: 01.05.2019 bis 30.04.2022
Koordination:

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Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Angewandte Geowissenschaften
Kaiserstr. 12
76131 Karlsruhe

Projektpartner:

ElfER Europäisches Institut für Energieforschung Karlsruhe

Piewak & Partner GmbH, Ingenieurbüro für Hydrogeologie und Umweltschutz Bayreuth

Programm: BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA³)
Themenschwerpunkt: Frühwarnsysteme
Ziele:

Übergeordnetes Ziel des Verbundprojektes „DAMAST“ ist es, Stauanlagen vor Gefährdungen besser zu schützen, so dass ein langfristiger sicherer Betrieb gewährleistet ist. Insbesondere die Wirkung der Überlagerung von Extremereignissen wie Starkniederschlag, Seismizität und Hangrutschungen sollen bei der Gefährdungsanalyse berücksichtigt werden. Untersuchungsobjekt ist der 1977 erbaute Enguri-Staudamm in Georgien. Gemeinsam mit den georgischen Partnerinstituten sollen Modellszenarien entwickelt werden, um Überwachungsmaßnahmen abzuleiten. Des Weiteren soll ein hochauflösendes seismisches Monitoringsystem am Teststandort aufgebaut und Deformationsmessungen durchgeführt werden. In einem weiteren Schritt soll ein modulares Frühwarnsystem konzipiert werden indem eine Gefährdungsanalyse für verschiedene Extremereignisse bzw. kritische Wirkfaktoren an dem Stausee erfolgt und Informationen aus den aufgebauten Überwachungssystemen hinsichtlich der relevanten Schlüsselparameter integriert werden. Das Verbundprojekt besteht aus drei Arbeitspaketen: (A) Instrumentelle Ausrüstung, Datenerhebung und Analyse; (B) Interpretation, Prozesse, Mechanismen & Modelle induzierter Seismizität; (C) Konzeption Frühwarnsystem und Wissenstransfer.