Kurzname: CLIENT II - MI-DAM
Projekt: CLIENT II - MI-DAM; Multiparameter Beobachtung und Echtzeit Risikobewertung von Wasserkraftwerken in der Kirgisischen Republik
Laufzeit: 01.10.2017 bis 30.09.2020
Koordination:

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Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Helmholtzstraße 6/7
14467 Potsdam

Projektpartner:
Programm: BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA³)
Themenschwerpunkt: Frühwarnsysteme
Ziele:

Übergeordnetes Ziel des Verbundprojektes MI-DAM ist es, mit Partnern in Kirgisistan Methoden zur quantitativen Bewertung von Extremereignissen zu etablieren und Katastrophen-/Risikoinformationen bereitzustellen. Die Kirgisische Republik plant derzeit den Bau mehrerer Wasserkraftwerke. Um im Notfall wichtige Informationen zur Überwachung der Bauwerke und der nahegelegenen Hänge zur Verfügung zu stellen, insbesondere im Hinblick auf Erdbeben und Hangrutschgefahren, soll im Rahmen des Projektes ein robustes, kostengünstiges und flexibles Frühwarnsystem entwickelt werden. Das System wird kontinuierlich den strukturellen Zustand der Dämme und der umliegenden Hänge überwachen. Der innovative Aspekt des geplanten Verfahrens besteht in der Kombination eines Echtzeit-Systems für Verschiebungsmessungen an Dämmen und Erdhängen mittels GPS-Technik mit einem modernen faseroptischen System für Messungen der Bauwerksdeformationen und fernerkundlichen Methoden. Das Gesamtsystem wird derart konzipiert, dass es sowohl eine Frühwarnung als auch eine zeitabhängige Fragilitätsüberwachung ermöglicht. In enger Kooperation mit dem kirgisischen Ministerium für Notfallsituationen (MES) und dem Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt (MEA) sowie den lokalen wissenschaftlichen Partnern sollen alle Arbeiten zunächst auf eine Testanlage konzentriert werden, um die entwickelten Instrumente und Methoden zu testen und - falls nötig - anzupassen.