Kurzname: BONUS ECOSYSTEM SERVICE – SHEBA
Projekt: BONUS ECOSYSTEM SERVICE SHEBA: Nachhaltige Schifffahrt und die Umwelt in der Ostseeregion
Laufzeit: 01.04.2015 bis 31.03.2018
Koordination:

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Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH (HZG), Institut für Küstenforschung
Max-Planck-Straße 1
21502 Geesthacht

Projektpartner:
Programm: BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3)
Themenschwerpunkt: Küstenforschung
Ziele:

Mit dem Projekt SHEBA soll der Einfluss der Schifffahrt auf den Ostseeraum umfassend untersucht werden, da der Warentransport im Ostseeraum maßgeblich mit Schiffen durchgeführt wird und dieser in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen ist. Das betrifft die Abschätzung der heutigen und zukünftigen Auswirkungen der Schifffahrt auf Luft- und Wasserqualität durch Emission und andere Belastungen im gesamten Ostseeraum.

Es soll die Entwicklung der Schifffahrt im Ostseeraum in den letzten Jahren rekapituliert und zudem ein Ausblick auf die Zukunft gegeben werden. In zu entwickelnden Szenarien sollen mögliche zukünftige Entwicklungen in der Ostseeschifffahrt und ihre Auswirkungen auf den Ostseeraum entworfen werden. Die Arbeiten stehen in einem engen Bezug zu den beiden europäischen Meeresstrategie- und Wasserrahmenrichtlinie. In einem integrierten Bewertungsmodell mit der Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs sollen mögliche Auswirkungen auf diese Richtlinien aufgezeigt werden, um eine nachhaltige Schifffahrt im Ostseeraum auch politisch zu begleiten.

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH (HZG) wird in SHEBA die Arbeitspakete "Luftverschmutzung" und "Dissemination" leiten. Damit nimmt das HZG eine sehr wichtige Stellung im Gesamtprojekt ein. Es wird außerdem Beiträge zu den Arbeitspaketen "Politik, Activity Data und Szenarien" und "Beurteilung" sowie zum Projektmanagement leisten. Die wesentlichsten Beiträge betreffen das Arbeitspaket "Luftverschmutzung", in dem die am Institut für Küstenforschung des HZG betriebenen Modellsysteme SMOKE-EU (Emissionsmodellierung) und CMAQ (Chemietransportmodellierung) zum Einsatz kommen, um Schiffsemissionen in Wechselwirkung mit anderen Schadstoffen in der Atmosphäre zu bilanzieren und um Konzentrations- und Depositionsfelder von Schadstoffen im gesamten Ostseeraum zu berechnen.

HZG wird außerdem im Arbeitspaket "Politik, activity data, und Szenarien" aktiv mitarbeiten, um die Erstellung der Schiffsaktivitätskarten und die Szenarienentwicklung zu unterstützen. Im Arbeitspaket "Beurteilung" wird HZG die Erstellung der Schnittstellen zwischen Politikmodellen und naturwissenschaftlichen Modellen begleiten und an der abschließenden integrierten Bewertung des Einflusses der Schifffahrt auf den Ostseeraum und das Ökosystem Ostsee mitwirken.

Projektwebseite:

Weitere Informationen finden sich auf den HZG Webseiten und dem BONUS Portal.