Kurzname: G7 Plastik Initiative
Projekt: Ocean Plastics Lab (G7 Plastik Initiative)
Laufzeit: 01.07.2017 bis 30.06.2020
Koordination:

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Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM)
Geschäftsstelle Berlin
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin

Programm: BMBF Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA3)
Themenschwerpunkt: Ökosystem Meer
Ziele:

Unter deutscher Präsidentschaft wurde 2015 im G7 Rahmen das Thema Plastikmüll auf die Agenda der Regierungschefs der sieben größten Industriestaaten gesetzt und 2016 auf Folgetreffen der Wissenschaftsminister bestätigt. Auf Initiative von KDM und dem BMBF ist daraufhin das "Ocean Plastics Lab" initiiert worden als eine öffentliche Ausstellung, die den Beitrag der Wissenschaft zum Verständnis und zur Bekämpfung von Plastik im Ozean zeigt. Das Labor wird an verschiedenen Orten in den G7-Ländern und darüber hinaus reisen und lädt die Öffentlichkeit ein, sich mit der wissenschaftlichen Arbeit zu beschäftigen, die aktuell auf der ganzen Welt durchgeführt wird. Im Rahmen der aktuellen Diskussionen über die Wissenschaft in der Gesellschaft nimmt das Labor das Problem der Kunststoffe im Ozean an, um die grundlegende Rolle der Wissenschaft bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen hervorzuheben.

Die Ausstellung umfasst vier Container, die die Besucher dazu einladen, mehr über das Ausmaß und die Auswirkungen des Problems von Plastik im Ozean zu erfahren und selbst wissenschaftliche Erkenntnisse anzuwenden, um fundierte persönliche Entscheidungen zu treffen bzw. an bürgerwissenschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Die Exponate umfassen interaktive Installationen, Displays und Animationen aus Leihgaben der Wissenschaft und Zivilgesellschaft von Partnern aus den G7-Staaten und anderen interessierten Ländern.

Aus Deutschland kommen wissenschaftliche Beiträge vom AWI Helgoland, GEOMAR Kiel, IOW Rostock, ICBM Oldenburg und dem UFZ Leipzig. Das BMBF stellt KDM Personalmittel für die Koordination des Vorhabens für drei Jahre zur Verfügung.