Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ)

Ein wichtiges Instrument der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist die Unterstützung internationaler Forschungsprojekte im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ).

Die Beteiligung an internationalen Forschungsprogrammen zur Lösung globaler Probleme, der Ausbau und die Verbesserung bilateraler Beziehungen sowie der Zugang zu interessanten Forschungsregionen sind drei wesentliche Ziele der WTZ. Darüber hinaus zielen die Kooperationen auf politische Stabilisierung und Aufbauhilfe für Schwellen- und Entwicklungsländer. Aber auch der Technologieexport und die Markterschließung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, stehen im Fokus der Zusammenarbeit. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass die gemeinsamen Forschungsarbeiten auf Augenhöhe und in wechselseitigem Interesse erfolgen.

In den letzten Jahren wurde ein weites Spektrum von wissenschaftlichen Fragestellungen sowohl in den Geowissenschaften als auch in der Küsten-, Meeres- und Polarforschung gefördert. Die Themen reichen dabei von der Ökologie tropischer Küstenzonen über die Nutzung geothermischer Energiequellen bis hin zur Untersuchung der zentralasiatischen und arktischen Klimageschichte. Dabei konzentriert sich die Förderung des BMBF im o. g. Forschungsbereich bisher auf die Länder Brasilien, China, Indonesien, Israel, Russland und das südliche Afrika.

Die Forschungsarbeiten werden zumeist in Form bilateraler Projekte umgesetzt. In der Regel wird die Zusammenarbeit durch einen Lenkungsausschuss koordiniert, in dem die jeweiligen Forschungsministerien der beteiligten Länder vertreten sind.

In der nachfolgenden Liste findet sich eine Zusammenstellung der aktuell vom BMBF (Referat System Erde) geförderten Projekte im Bereich der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ). Durch Anwahl des entsprechenden Themas können Kurzinformationen über die Forschungsprojekte aufgerufen werden.