Kurzname: Diatom-ARCTIC
Projekt: Diatom-ARCTIC: Abschätzungen der Primärproduktion unter Berücksichtigung verschiedener Klimaszenarien
Laufzeit: 01.07.2018 bis 30.06.2021
Koordination:

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Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, AG Meereisphysik
Am Handelshafen 12
27570 Bremerhaven

Projektpartner:

University of Bristol, School of Geographical Sciences

Programm: Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit (MARE:N)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Großbritannien
Ziele:

Das Projekt DiatomArctic erforscht Eisalgen, die 10 bis 60% der arktischen marinen Biomasse bilden und damit entscheidend als Nahrungsquelle für höhere trophische Ebenen sind. Bisher wurden Eisalgen stets als Gesamtgemeinschaft untersucht, ohne deren funktionelle Biodiversität zu adressieren. Da diese Verallgemeinerung die Abschätzung der marinen Produktivität unpräzise werden lässt, werden in DiatomArctic innovative Feldmessungen direkt mit Laborexperimenten gekoppelt und neben der Lebensgemeinschaft der Eisalgen auch die Ebene einzelner Arten analysiert. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden unmittelbar in ein geochemisches numerisches Modell umgesetzt, mit dem dann allgemeingültige Aussagen getroffen und Vorhersageszenarien gerechnet werden können.

Projektwebseite:

Weitere Informationen können den Webseiten »Changing Artic Ocean« entnommen werden.