Kurzname: BIOMOD
Projekt: BIOMOD: Wie Bioinvasionen und Parasiten die Folgen des Klimawandels auf benthische Gemeinschaften beeinflussen
Laufzeit: 01.03.2019 bis 28.02.2022
Koordination:

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GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Marine Ökologie (Experimentelle Ökologie, Benthosökologie)
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel

Projektpartner:

Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Biologie (Aquatische Ökologie)

Israel Oceanographic & Limnological Research (IOLR) Haifa [Israel]

Programm: Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit (MARE:N)
Themenschwerpunkt: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Israel
Ziele:

Das bilaterale Projekt BIOMOD untersucht in der Ostsee und im Mittelmeer, wie verschiedene marine Arten auf globale Veränderungen wie z. B. Ozeanerwärmung oder -versauerung reagieren. Wenn diese Arten miteinander konkurrieren oder in einem Wirts-Parasitenverhältnis stehen, werden die unterschiedlichen Sensitivitäten zu einer grundsätzlichen Verschiebung wichtigen Wechselwirkungen führen. Konkurrenz- oder Fraßdruck können als Reaktion auf den Klimawandel zu- oder abnehmen; entsprechend kann die Kopplung direkter und indirekter Faktoren einen bedeutend höheren Einfluss auf bestimmte Arten in ihrem natürlichen Ökosystem haben. Auch wenn neue Akteure wie z.B. invasive Arten auftreten, verschieben sich Interaktionen und damit die Klimawandelfolgen für das Ökosystem. Im Vorhaben wird die Frage untersucht, wie Bioinvasionen, Parasiten und Epiphyten (Aufwuchs) wichtige Makrophytenbestände beeinflussen. Die vielfältigen Ergebnisse werden in die Weiterentwicklung eines benthischen Ökosystemmodells im Kontext des Globalen Wandels einfließen mit dem Ziel, die ökologischen Folgen des Klimawandels verlässlicher und realistischer als bislang beschreiben und abschätzen zu können.