Teil der Sibirischen Trapps bei Norilsk.

Das größte Massensterben der Erdgeschichte markiert den Wechsel vom Erdaltertum zum Erdmittelalter am Ende des Perm. Vor 251 Millionen Jahren verschwanden so viele Tier- und Pflanzenarten wie niemals zuvor und danach wieder. Zwei Ozeanographen aus Seattle ...

Blick auf das mittelalterliche Gubbio am steilen Hang des Monte Ingino in Umbrien.

Die Wiege der europäischen Zivilisation steht am Mittelmeer, entsprechend reich ist das kulturelle Erbe der mediterranen Welt. Für die Staaten im Süden der EU bedeutet sein Erhalt allerdings auch eine geradezu herkulische Aufgabe. Das EU-Projekt HERACLES will ...

Nach heftigen Regenfällen blieben Tümpel in der Atacama, der trockensten Wüste der Erde, zurück.

In der chilenischen Atacama fällt so wenig Niederschlag wie sonst nur in den Trockentälern der Antarktis. Zumindest gilt das für das langjährige Mittel. Doch in den Jahren 2015 und 2017 ließen drei Unwetter literweise Regen auf die staubtrockene Wüste fallen, ...

Modellierte Überflutungszone des Hochwassers vom 03.11.15 in Agramunt.

Blitzfluten stellen in bergigen Regionen eine große Gefahr dar. Heftige Unwetter mit lokal eng begrenzten starken Niederschlägen können innerhalb kürzester Zeit zu starken Überschwemmungen führen. Die Vorwarnzeit ist gering, daher entwickeln Wissenschaftler ...

Ein Größenvergleich zwischen Afrikanischem Elefant und Lisowicia bojani.

Die Sauropoden gehören zu den erfolgreichsten Wirbeltiergruppen überhaupt. Mit einer unglaublichen Artenvielfalt dominierte die Reptiliengruppe, die vor allem für ihre Riesensaurier bekannt ist, große Abschnitte des Erdmittelalters. Doch neue Fossilien aus ...

Skelett eines Säbelzahntigers aus den La Brea-Teersümpfen.

Mit seinen gewaltigen, bis zu 30 Zentimeter langen Eckzähnen packte der Säbelzahntiger seine Beute und tötete sie wohl auch damit. Die erstaunlichen Katzen waren bis zum Ende der jüngsten Eiszeit auf allen Kontinenten der Nordhalbkugel verbreitet. Besonders ...

Blick auf das Gletschertor des Isunnguata-Sermia-Gletschers in Westgrönland.

Per Zufall haben zwei junge dänische Geowissenschaftler auf Grönland entdeckt, dass Methan unter dem Eisschild der Insel hervorquillt. In einem kleinen Gletschertor am westlichen Rand der Eiskappe haben sie zum Teil stark erhöhte Gehalte des zweitwichtigsten ...

Sandwich Bluff auf Vega Island vor der Antarktischen Halbinsel.

Die gewaltige Eiskappe des Südpols ist ein vergleichsweise junges Merkmal unseres Planeten. Wo heute 70 Prozent der irdischen Süßwasservorräte in Form von kilometerdicken Gletschern sitzen, gab es noch vor 35 Millionen Jahren Wälder, Sümpfe und ein ...

Zwei 410 Millionen Jahre alte kieferlose Fische treffen in seichtem Wasser aufeinander.

Wo der Ursprung der Wirbeltiere liegt, ist eine der ungeklärten Fragen der Paläontologie. Britische und amerikanische Forscher haben jetzt die bekannten Fossilien der frühesten Fische analysiert und sind sich ziemlich sicher: Die Entwicklung der wohl ...

Der Polder Zarnekow an der Peene im November 2015.

Die Renaturierung von ehemaligen Mooren gilt unter anderem als eine wichtige Maßnahme im Klimaschutz, denn die Feuchtgebiete binden ungeheure Mengen an Kohlenstoff. Langzeitmessungen an wiedervernässten Mooren in Mecklenburg-Vorpommern zeigen jetzt ...

Martin Kirchner vom Museum für Naturkunde in Berlin scannt den Schädel von Diademodon im neuen Computertomographen.

Die Objekte in den Sammlungen der Naturkundemuseen geben viele Geheimnisse erst preis, wenn sie mit den richtigen Instrumenten bearbeitet werden. Das Museum für Naturkunde in Berlin hat jetzt einen hochmodernen Computertomographen für die Durchleuchtung ...