Blick auf die Ausgrabungsstelle Teete in Jakutien.

Der Wechsel vom Jura zur Kreidezeit im Erdmittelalter wird durch einen klimatischen Umbruch markiert. Das stabile Treibhausklima, in dem die größten Landtiere der Erdgeschichte gediehen, wurde abgelöst durch ein wesentlich kühleres, wechselhafteres Regime. ...

Amselhahn mit ICARUS-Sender auf dem Rücken.

Bei einem Weltraumspaziergang Mitte August werden zwei russische Kosmonauten die Sende- und Empfangsantenne des internationalen Tierbeobachtungsprojektes ICARUS am russischen Modul der Internationalen Raumstation befestigen. Damit lassen sich aus dem Orbit ...

Kiefer von Bishops whitmorei.

Säugetiere waren eher unscheinbare Vertreter der Tierwelt im Erdmittelalter. Doch mehr und mehr stellt sich heraus, dass sie zwar tief im Schatten der gewaltigen Dinosaurier standen, aber dennoch überraschend vielfältig, innovativ und dadurch auch ziemlich ...

Die höllische Phase des Hadaikums währte wohl nur sehr kurz.

Die Startphase unseres Planeten kurz nach seiner Zusammenballung ist gleichermaßen entscheidend wie rätselhaft. Einerseits wurden in diesem Zeitraum die Weichen für das heute so einzigartige Zusammenspiel von belebter und unbelebter Materie gestellt, ...

Die Skyline von San Francisco bei Nacht.

Die Antwort der US-amerikanischen Bauingenieure auf die Erdbebengefährdung der Westküste war der Stahlskelettbau. Wolkenkratzer, die den Bebenwellen nachgeben und ihre Energien durch Verformung abpuffern prägen die Skylines von San Diego bis Seattle. Doch das ...

Wissenschaftler des GFZ-Teams am Glasfaserkabel auf der Halbinsel Reykjanes.

Die Einrichtung seismischer Netzwerke ist ein teurer Spaß. Etliche zehntausend Euro kosten allein die Stationen, von den Aufwendungen für ihre Installation und den Betrieb ganz zu schweigen. Kein Wunder, dass die Netzwerke zur Überwachung von Erdbebenzonen ...

Die Kreidefelsen von Rügen auf der Halbinsel Jasmund

An den Steilküsten der Welt ist mit eigenen Augen zu sehen, wie die Erosion die Erdoberfläche verändert. Steinschläge und Felsrutsche gehören hier zum Alltag. Das Beobachtungsnetzwerk des Deutschen Geoforschungszentrums an den berühmten Kreidefelsen von Rügen ...

Ausgrabung einer 120.000 Jahre alten interglazialen Seenlandschaft in Neumark-Nord bei Halle im Osten Deutschlands durch das Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS und die Archäologische 2 Fakultät der Universität Leiden mit Unterstützung des Landesdenkmalamtes Sachsen- Anhalt.

Im Beckenknochen eines Damhirsches aus dem Pleistozän haben Archäologen vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz die älteste Spur einer steinzeitlichen Jagd gefunden: Ein rund 11 Millimeter messendes Loch, das Simulationen zufolge nur vom Stoß einer ...

Das Szenario unter der Westantarktis mit einem Schnitt durch den Planeten (links unten), ausgewählten Aufstiegsraten im Amundsensektor (links oben) und dem Bild einer GPS-Station auf Backer Island (Copyright: David Saddler).

Die große Unbekannte im derzeitigen Klimaexperiment der Menschheit sind die polaren Eisschilde. Schmilzt die dort gebundene Eismasse von rund 30 Millionen Kubikkilometern, steigen weltweit die Meeresspiegel um 63 Meter und der größte Teil der dichtbesiedelten ...

Die Nordwest-Passage durch die Arktis an Alaska und Kanada vorbei.

Die Strömungsverhältnisse im Arktischen Ozean ändern sich. Der Fund einer Mikroalge aus dem Nordpazifik in den Wassern der Framstraße östlich von Grönland zeigt, dass der Klimawandel neue Verbindungswege zwischen den Ozeanbecken schafft. Auf der Jahrestagung ...

Hauptautorin Alia Leznek bei der Probennahme auf der Suemez-Insel in Südalaska.

Der amerikanische Doppelkontinent war die letzte Landmasse, die sich der moderne Mensch erschloss. Dass dies erst nach der jüngsten Eiszeit geschah, ist weitgehend unumstritten, doch das genaue Timing und vor allem der konkrete Ablauf der Einwanderung hat ...