Das große Beben von Basel 1356, wie es der Historienmaler Karl Jauslin im 19. Jahrhundert darstellte.

Die Erdbebenmessung mit Hilfe von Instrumenten ist vielleicht gut 150 Jahre alt, viel zu kurz also, um auf dieser Basis das Erdbebenrisiko abzuschätzen. Daher sind die Seismologen dazu übergegangen, die Erdbebenberichte aus historischen Quellen auszuwerten ...

Remanente Magnetisierung aus Satellitendaten und Magnetosurveys am Beispiel Australiens.

Das Erdmagnetfeld ist der wichtigste Schutzschirm für das Leben auf der Erde. Doch für die Geophysiker ist es auch das größte Rätsel im Erdsystem. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sein Motor in 3000 Kilometer Tiefe liegt, völlig unzugänglich für ...

Der Einschlag in Chicxulub, der das Ende der Dinosaurier bedeutete.

Der Asteroid, der vor rund 66 Millionen Jahren in den steil abfallenden Kontinentalschelf vor der mexikanischen Halbinsel Yucatán einschlug, sorgte dort für den zweitgrößten Krater, der noch auf der Erdoberfläche erkennbar ist. Global war er nach Ansicht ...

US-Aufklärer am 14. August vor PyroCB.

Über der westkanadischen Provinz British Columbia sind im vergangenen August rekordverdächtige Brandwolken aufgestiegen. Fünf Waldbrände haben zusammen soviel Auftrieb entwickelt, dass sie Ruß und Asche bis in die Stratosphäre transportierten. Auch über ...

Ko-Autorin Monica Arienzo mit der Probe eines Eisbohrkerns im DRI-Labor in Reno, Nevada.

Forschende aus Großbritannien und den USA haben aus einem Bohrkern vom grönländischen Eisschild eine Chronik der Antike gemacht. In den Schichten des Eises haben sich Bleibelastungen erhalten, die die Intensität des Silberbergbaus in Europa widerspiegeln. In ...

Bild des gekalbten Eisbers A68, erstellt durch die europäischen Sentinel-Satelliten

Mitten im tiefsten antarktischen Winter brach im vergangenen Juli der größte Eisberg der Welt vom Larsen-C-Eisschelf ab. Seither ist die Eisplatte vor der antarktischen Halbinsel nur noch die Nummer fünf unter den antarktischen Schelfeisen, ihr zukünftiges ...

Straßenszene aus Pohang nach dem Erdbeben vom 15.11.17

Südkorea ist für seine Energieversorgung nahezu vollständig auf Importe angewiesen. Daher hat das Land zahlreiche Projekte gestartet, mit alternativen Energien die Abhängigkeit von auswärtigen Lieferanten zu verringern. Eine dieser Alternativen ist die ...

Der Wechsel von Ebbe und Flut ist zumindest an den Küsten des Atlantischen Ozeans und seiner Randmeere ein Phänomen, das den Tag strukturiert. Der starke Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser ist in der Erdgeschichte allerdings nicht die Regel, sondern ...

Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wird in der Endausbaustufe 27 Satelliten umfassen.

Die Geowissenschaften haben Big Data entdeckt. Statt stichprobenartiger Informationen ermöglichen die modernen Instrumententräger, allen voran die Satelliten, die permanente Erhebung einer immer größeren Zahl von Parametern. So stark ist die Datenflut, die da ...

Front des Thwaitesgletschers im Amundsen-Sektor der Westantarktis.

Der Meeresspiegelanstieg ist eine Bedrohung für den Lebensraum von vielen Millionen Menschen. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnte der Wasserstand um einen Meter steigen, vielleicht sogar um mehr als das. Nur mit gewaltigen Investitionen wird man die ...

Der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark bezieht seine Kraft offenbar direkt von der Kern-Mantel-Grenze in mehr als 3000 Kilometer Tiefe. US-Geophysiker haben die wegweisend detaillierten seismologischen Daten des USArray-Projektes benutzt, um die ...