Den Geowissenschaftlern geht es genau wie den Medizinern: Sie können ihr Studienobjekt eigentlich nur von Außen betrachten. Doch der technische Fortschritt hat beiden Forschergruppen bildgebende Verfahren an die Hand gegeben, mit denen sie Planeten- oder ...

Deutschland hat in Sachen Erdbebengefährdung Glück. Entlang des Rheins von der Schweizer bis zur niederländischen Grenze, auf der Schwäbischen Alb und im Vogtland gibt es seismische Aktivität von nennenswerter Stärke. Ansonsten ist es hierzulande wie auch im ...

Die Steilküsten der Welt sind besonders der Erosion ausgesetzt. Wind und Wellen, Sonne und Regen setzen den Kreidefelsen von Dover ebenso zu wie der Steilküste von Rügen oder der an der kroatischen Adria. Britische Geowissenschaftler haben an den Kliffs der ...

Datengetriebene Naturwissenschaft ist eine aufwendige Materialschlacht, die sich viele schlechtfinanzierte Institute in Entwicklungsländern überhaupt nicht leisten können. Weil zum Beispiel die Gewässerüberwachung aber auch in einem armen Land wie Myanmar ...

Erdbeben gehören zu den schadenträchtigsten Naturgewalten, und die Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass eine exakte Vorhersage von Ort und Zeitpunkt Utopie bleiben wird. Intensiv erforscht wird dagegen die sogenannte probabilistische Vorhersage, ...

Der Einfluss von Vulkanen auf das Klima ist in der Regel beschränkt. Der heftige Ausbruch des Pinatubo 1991 senkte die globale Mitteltemperatur für ein bis zwei Jahre um bis zu 0,4 Grad, die Explosion des Mount St. Helens 1980 hatte keine größeren ...

Wie man sich von Verstorbenen verabschiedet, gehört zu den am tiefsten verwurzelten Traditionen einer Gesellschaft, doch Bestattungsformen können auch zu Umweltfaktoren werden. Ein EU-gefördertes Forschungsprojekt beschäftigt sich vor allem mit der ...

Das Leben auf der Erde kennt eine Handvoll entscheidender Weichenstellungen, die das Zusammenspiel von Planet und Organismen in neue Bahnen lenkten. Eine dieser Weichenstellungen ist die Etablierung der Grünalgen als Basis der Nahrungsnetze in den Ozeanen. ...

Die Besiedlung Australiens und des ihm vorgelagerten indonesischen Archipels ist ein heftig umstrittenes Feld der Paläoanthropologie. Die bisherigen archäologischen Funde sprachen stets für eine relativ späte Besiedlung vor frühesten 45.000 Jahren. ...

Die Suche nach den ältesten Lebensspuren ist für die beteiligten Wissenschaftler so etwas wie ein verzwickter Kriminalfall: Einen direkten Beweis gibt es bislang in keinem Fall, also müssen komplizierte Indizienketten aufgebaut werden, am besten mehrere ...

Im Zeitalter der Dinosaurier haben sich die Säugetiere einen überraschend vielfältigen Lebensraum erschließen können. Dafür liefern die nordostchinesischen Provinzen Liaoning und Hebei seit Jahren regelmäßig Beleg um Beleg. Die jüngsten Funde sind in der ...