• Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

    Die Entdeckung einer neuen, wasserreichen Form des Tonminerals Kaolinit könnte das Verständnis von Prozessen verbessern, die zu Vulkanismus führen und Erdbeben beeinflussen. In Hochdruck- und Hochtemperaturuntersuchungen mit Röntgenstrahlung, die unter anderem bei DESY durchgeführt wurden, haben Wissenschaftler die Bedingungen nachgestellt, die in sogenannten Subduktionszonen herrschen. In ...

    weiterlesen...

    Aus News

  • Energiewende: Bedarf an kritischen Metallen erhöht

    Wenn ein Rohstoff fehlt, kann dies ganze Industrien empfindlich treffen. Seit rund zehn Jahren wird deshalb stark in die Erforschung von Hochtechnologiemetallen investiert, bei deren Versorgung es viele Risiken gibt und die deshalb als kritisch gelten. Wissenschaftler aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, und der ...

    weiterlesen...

    Aus News

  • Magnetfeldanomalie bereits in der Eiszeit

    Das Erdmagnetfeld hat über dem Südatlantik eine gewaltige Delle. Seine Stärke beträgt hier nur rund die Hälfte des Normalwertes, dadurch ist die Schutzfunktion des Feldes drastisch reduziert. Die traditionelle Sicht, dass diese Anomalie eine vorübergehende Erscheinung ist, geriet in den vergangenen Jahren unter Druck, weil 1000 Jahre alte Proben aus dem südlichen Afrika auch ihre Spuren tragen. ...

    weiterlesen...

    Aus Wissen

  • Emissionssünder Rift

    Geosphäre, Atmosphäre und Biosphäre bilden auf der Erde ein zusammenhängendes System, das sich seit vielen Hundert Millionen Jahren gegenseitig beeinflusst. Geowissenschafter des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam (GFZ) haben jetzt in "Nature Geoscience" eine Studie über die bislang unbeachtete Rolle vorgestellt, die die kontinentalen Riftsysteme in der Atmosphäre spielen. Der ...

    weiterlesen...

    Aus Wissen

  • Mensch oder Panzerechse?

    Vor gut sieben Jahren meldeten Paläoanthropologen eine Sensation aus dem äthiopischen Dikika. An 3,4 Millionen Jahre alten Huftierknochen hatten sie Werkzeugspuren festgestellt. Diese könnten nur von Australopithecus afarensis stammen, dem schimpansengroßen Vormenschen, dessen berühmtester Vertreter auf den Namen Lucy getauft wurde. Der Werkzeugeinsatz wäre damit im Cluster der Menschenähnlichen ...

    weiterlesen...

    Aus Wissen

  • Weitere Kammer in der Cheops-Pyramide entdeckt

    Die Cheops-Pyramide ist das letzte der sieben Weltwunder, das die Zeiten überstanden hat. Noch heute, 4600 Jahre nach ihrem Bau, gibt die Pyramide der Welt vor allem Rätsel auf. Mit hochmodernen bildgebenden Verfahren haben Ingenieure jetzt den oberen Teil der Pyramide durchleuchtet und dabei einen bislang unbekannten Hohlraum von gewaltigen Ausmaßen entdeckt. In der aktuellen "Nature" stellen ...

    weiterlesen...

    Aus Wissen

  • #14: Der falsche Fisch

    Die letzte von 109 Messstationen im deutschen Lizenzgebiet liegt hinter uns. Elf Tage Transit bis nach Kapstadt liegen noch vor uns. Während der Fahrt dorthin hat die Sonne drei Magnetometer-Sonden im Schlepptau. Die Messungen werden rund um die Uhr am Computer überwacht. Nach drei Tagen stoppt die Aufzeichnung plötzlich. Hektisch eilen die Mitarbeiter des Teams um BGR-Geophysiker Dr. Ingo ...

    weiterlesen...

    Aus Indischer Ozean III

  • #13: Fallensteller der Tiefsee

    Sie richten ihre Blicke konzentriert in die Ferne auf den tiefblauen Ozean. Einige sind mit Fernglas bewaffnet. Mittlerweile ist ein Wettstreit entbrannt, wer als erster etwas erspäht, und so ist es auch heute wieder: "Da sind sie!", meldet Kapitän Lutz Mallon und zeigt auf die in den Wogen auf und ab hüpfenden gelben und roten Bälle. Das Schiff fährt so nah wie möglich an die Auftriebsbälle ...

    weiterlesen...

    Aus Indischer Ozean III